Fotografie-Blog

Berlin 2024

 

Anfang Mai ging es für 3 Tage nach Berlin. Wir entschieden uns für eine entspannte Anreise mit dem Zug, was auch funktioniert hat.

 

An den drei Tagen wollte ich mal ausgiebig neben der Q meine Leica M11 mit dem 50er Summilux nutzen. Ab damit in die Billingham Tasche, Portemonnaie, Getränk und Kleinkram mit rein und dann ging es schon los.

 

Wir zogen durch verschiedene Viertel, beobachteten das Stadttreiben, genossen einen fantastischen Kaffee in einer Berliner Rösterei und konnten die freie Zeit bei herrlich warmem Wetter genießen.
An diesem Tag entstanden ein paar Street- und Architekturfotos. Meine M11 habe ich erst seit gut einem Monat, aber so langsam komme ich immer besser rein ins manuelle Fokussieren und bin sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Die Fotografie mit der "M" ist einfach noch mal anders, entschleunigter und irgendwie aber auch nicht richtig in Worte zu fassen. 
Für mich persönlich fühlt es sich aber super an und bereitet mir unglaublich viel Spaß. Ich nehme sie einfach gerne in die Hand und fotografiere unglaublich gerne mit ihr, ich denke, das ist auch das, worauf es ankommt. Wenn Fotografie Spaß macht, egal mit welchem Equipment, dann hat man alles richtig gemacht.

 

Am zweiten Tag verbrachten wir den Vormittag in der Nähe vom Brandenburger Tor, Holocaust-Mahnmal und Regierungsviertel. 
Neben der Streetfotografie machte ich ein paar Porträtfotos meiner Frau an tollen Spots. Nachmittags fuhren wir dann mit dem Zug nach Berlin Grunewald und von dort aus spazierten wir durch den Wald bis hoch auf den Teufelsberg.

Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg, Aussichtspunkt und ein Monument der Geschichte. Oben befindet sich die inzwischen verfallene US-amerikanische Abhörstation.

Der Anstieg zu Fuß hat sich definitiv gelohnt. Es gibt jede Menge Street Art zu sehen und Geschichte zu lesen. Die Aussicht von der oberen Terrasse ist wirklich klasse, und man kann sehr weit gucken. 

Am späten Nachmittag kehrten wir zurück und schlenderten noch ein wenig durch das Gebiet um den Hackeschen Markt. In einem netten Lokal auf einem belebten Platz haben wir dann noch etwas gegessen, bevor es zurück ins Hotel ging.

 

Am letzten Tag hatte ich nochmal einiges an Zeit eingeplant, um mich im Bereich des Regierungsviertels der Street- und Architekturfotografie zu widmen. Neben einigen Klassikern suchte ich aber auch nach neuen Blickwinkeln und Fotospots. Dabei sind in meinen Augen ein paar tolle Fotos entstanden. 
Am Nachmittag genossen wir dann ein letztes Getränk in der Sonne direkt an der Spree, bevor es wieder mit dem Zug zurückging. 

Alles in allem haben wir tolle Tage in Berlin verbracht und viel gesehen. Kann man immer mal machen! 😊

 

Anbei ein paar Impressionen aus Berlin...